Monthly Archives: Februar 2020

Jahreshauptversammlung 2020

Von | 27.02.2020
Wappen Schützenverein Ashausen

Jahreshauptversammlung Schützenverein Ashausen und Umgebung

176 Mitglieder hat der Schützenverein Ashausen, dazu trägt die Jugendabteilung mit 25 Mitgliedern einen großen Anteil bei. Gut ein Drittel aller Mitglieder nahmen an der diesjährigen Jahreshauptversammlung teil. 1. Vorsitzender Marco Bürger zog wieder eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. Alle Veranstaltungen und Aktionen des Vereines hatten eine gute Beteiligung, beim Kinderschützenfestes war neben zahlreichen Besuchern der große Sandberg ein Hit der Kleinsten. Die Pokalmannschaft der Damen hat sich vergrößert, an immer mehr Pokalschießen befreundeter Vereine wird teilgenommen. Grund sind nicht nur die Schießwettbewerbe, auch die Pflege der Freundschaft untereinander ist ein guter Grund mitzufahren. Bei guter Stimmung wird gefachsimpelt, Ideen und Anregungen getauscht. Ebenso ist die Jugend hochmotiviert gute Ergebnisse zu erzielen, nicht nur bei Wettbewerben. Wöchentliches Training zahlt sich aus. 11 Beförderungen, vom Hauptschützen bis zum Hauptfeldwebel wurden benannt. Für weitere Jahre bestätigt bei den Wahlen wurde Schriftführer Andreas Sommer und 2. Schießwartin Wiebke Iwohn.

Mit einem großen Dank an alle Ehrenamtlichen und Unterstützer des Schützenvereins, die sich rege für ein gutes Vereins Leben einsetzen und ohne die Vereinsarbeit nicht möglich ist, wurde der offizielle Teil der JHV beendet.

 

 

 

Foto von links:

Hans-Jürgen Neven (befördert zum Feldwebel), Andreas Sommer (Schriftführer), Rolf Harder (befördert zum Oberfeldwebel), Wiebke Iwohn (2. Schießwartin und befördert zur Hauptschützin), Stefanie Lohse (befördert zur Hauptschützin),  Gunda Porath (befördert zum Unteroffizier), Marco Bürger (Vorsitzender)

DOSB: Wir stehen zusammen – Kein Platz für Rassismus

Von | 23.02.2020

22.02.2020 08:35

Foto: picture-alliance / Wir halten zusammen!

DOSB und dsj stehen mit all ihren Mitgliedsorganisationen für eine solidarische und freiheitliche Gesellschaft, in der kein Platz ist für Rassismus, Menschenverachtung und Gewalt.
Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer von Hanau und rufen dazu auf, die Werte von gegenseitiger Anerkennung, Weltoffenheit und Respekt tagtäglich zu leben, sie offensiv zu vermitteln und zu verteidigen. Wir alle sind aufgefordert, uns einzumischen, wenn unsere Werte in Frage gestellt oder missachtet werden. Der Anschlag in Hanau zeigt uns leider erneut, dass wir ein Problem mit rechtsextremer und rassistischer Gewalt in diesem Land haben, gegen das wir uns alle aktiv zur Wehr setzen müssen.

Der Sport ist ein effektives und wertvolles Mittel, allen Mitgliedern der Gesellschaft und gerade Kindern und Jugendlichen diese Werte zu vermitteln und diese aktiv in unseren Vereinen und Verbänden zu leben. Diese gelebten Werte machen es selbstverständlich, gegen Gewalt und Rassismus und gegen rechte Handlungen und Haltungen aufzustehen und sich zu wehren.

Wir sind schockiert über die grausame Tat. Auch klarste Regeln, Gesetze und Werte, denen sich alle Mitglieder des organisierten Sport vollumfänglich verschrieben haben, werden bei diesem rechtsradikalen Hintergrund und der hohen kriminellen Energie eines Einzelnen außer Kraft gesetzt.

Nutzen wir die Kraft des Sports und setzen uns aktiv für ein demokratisches und den Menschenrechten verpflichtetes Deutschland. In der heutigen Zeit ist eine entschiedene Haltung nötiger denn je! Wir alle sind aufgefordert, unsere Stimme für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft zu erheben. Auch und gerade der Sport wird hier dringend gebraucht.

Stehen wir auf gegen Hetze – sind wir laut gegen Rassismus!

(Quelle: DOSB / dsj)

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DSB-Stellungnahme zu der Tat in Hanau

Von | 23.02.2020

22.02.2020 09:03

Der Deutsche Schützenbund ist schockiert über den rechtsextremistischen Anschlag, der sich am Mittwochabend, 19. Februar, im hessischen Hanau ereignet hat, bei dem elf Menschen ums Leben kamen und weitere Menschen schwer verletzt wurden. Der Umstand, dass ein Sportschütze der Täter ist, macht die Tat für den Deutschen Schützenbund noch unvorstellbarer. Schließlich lautet der erste Grundsatz der DSB-Satzung, dass ein Sportschütze seine Waffe ausschließlich als Sportgerät verwendet und niemandem damit Leid zufügt.
„Wir sind fassungslos und sprechen den Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme aus“, äußerte sich Vizepräsident Recht Walter Wolpert in einer ersten Stellungnahme und sagt weiter: „Dass die Tat einen rechtsradikalen, rassistischen Hintergrund hat, macht sie noch verachtenswerter.“ Der Deutsche Schützenbund spricht sich in aller Deutlichkeit gegen jede Form von Extremismus in unserer Gesellschaft aus, hat dies in seiner Satzung fest verankert und beteiligt sich mit Nachdruck an der Aufklärungs- und Informationspolitik unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Dass nun das gesamte Sportschützenwesen und das vor kurzem weiter verschärfte Waffenrecht in Frage gestellt werden, ist ein menschlicher Reflex, der jedoch nach DSB-Ansicht zu kurz greift. Das deutsche Waffenrecht gilt als eines der schärfsten weltweit, Sportschützen als legale Waffenbesitzer zählen ohne Zweifel zu dem am stärksten kontrollierten und zugleich gesetzestreuesten Personenkreis in Deutschland. Gegen menschliches Fehlverhalten und kriminelle Energie helfen jedoch die besten Gesetze nicht.

Die Anforderungen für den Besitz sind für Sportschützen (zu Recht) hoch. Deshalb wird auch in den Jahren nach dem Ersterwerb einer Waffe der Sportschütze weiter auf seine Zuverlässigkeit und sein Bedürfnis überprüft, nach dem neuen Waffengesetz demnächst auch durch den Verfassungsschutz.

“Es gibt genügend Kontrollen für Sportschützen! Sie müssen mindestens ein Jahr Vereinsmitglied sein, um eine Waffenbesitzkarte beantragen zu dürfen. Darüber entscheidet dann die Genehmigungsbehörde nach einer Zuverlässigkeitsprüfung, wobei auch das polizeiliche Führungszeugnis berücksichtigt wird“, erklärt Wolpert.

Der DSB möchte nichts beschönigen. Es sind elf Menschen ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Dem kann man kaum etwas Rationales entgegensetzen. Die erneute Diskussion um das Schützenwesen und den Generalverdacht gegenüber unseren 1,35 Millionen Mitgliedern in über 14.000 Vereinen, die tagtäglich zeigen, dass sie die Gesellschaft stärken und ihren Sport friedlich ausüben, lehnt der DSB jedoch ab.

https://www.dsb.de/aktuelles/artikel/dsb-stellungnahme-zu-der-tat-in-hanau-8076/